Wohnen ist weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf – dennoch ist bezahlbarer und diskriminierungsfreier Wohnraum für viele Alleinerziehende kaum erreichbar.
Wir wollen unsere Forderungen und Maßnahmenvorschläge nun in Praxis und Umsetzung bringen: Dazu schaffen wir Dialogräume für Austausch und Vernetzung von Vertreter*innen aus Politik, Praxis, Zivilgesellschaft und natürlich mit Alleinerziehenden selbst. Gemeinsam entwickeln wir konkrete Umsetzungsschritte.
Die Dialogkonferenzen der Stiftung Alltagsheld:innen finden aktuell in Kooperation mit Partner:organisationen aus dem Netzwerk des Bündnis in mehreren Bundesländern und auch in Österreich statt.
Kommende Veranstaltungen:
28.05.2026 Dresden (Sachsen)
12.06.2026 Kiel (Schleswig Holstein)
01.07.2026 Köln (Nordrhein-Westfalen) – https://alltagsheldinnen.org/dialogkonferenz-koeln/
Bisherige Veranstaltungen:
16.06.2025 Hannover (Niedersachsen)
Programm & Dokumentation der Pilotveranstaltung
organisiert von
Lassen Sie uns ins Gespräch kommen!
Weiter unten haben Sie die Möglichkeit Ihre Anregungen einzubringen.
Diesen Punkt finde ich überaus wichtig! Ich bin alleinerziehend, erkrankt und auch meine Tochter hat eine Behinderung. Trotz dringend benötigter eigener Rückzugsmöglichkeiten, sogar Atteste vom Arzt, werden uns nur 2 Zimmer genehmigt – sprich ich schlafe im Wohnzimmer. Ich brauche keine 80qm, ich brauche nur einen eigenen kleinen Rückzugsort und meine Tochter ebenso. Warum scheint das niemanden in der Regierung zu interessieren?
„Wir als Stiftung trias – gemeinnützige Stiftung für Boden, Ökologie und Wohnen setzen uns seit 2002 bundesweit auf vielen Ebenen für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Bodenpolitik sowie Boden- und Wohnraumnutzung ein, die vor allem die Sicherung von Grund und Boden für dauerhaft gemeinwohlorientierte, soziale und ökologische Zwecke zum Ziel hat.
Gemeinschaftliches Wohnen ist unserer Ansicht nach eine sinnvolle und zukunftsgerichtete, solidarische, inklusive und demokratische Form des Wohnens, die allen Menschen offenstehen sollte. Dafür engagieren wir uns als Stiftung trias, indem wir Erbbaurechte an gemeinschaftliche Wohnprojekte vergeben und Wohnprojektinitiativen durch unsere Bildungsarbeit unterstützen. Alleinerziehende sollten ebenso wie Menschen mit Behinderungen oder Fluchterfahrung einen gleichberechtigten Zugang zu gemeinschaftlichen Wohnformen, z.B. in Genossenschaften, erhalten. Auch wir arbeiten aktuell an einem Instrument für mehr Teilhabe.
Gemeinschaftliche Wohnformen bieten durch ihre Ansätze der Selbstverwaltung, Mitgestaltung und gelebten Sharing-Gedanken ihrer Bewohner*innen in vielerlei Hinsicht Lösungsansätze für Herausforderungen unserer Zeit, wie beispielsweise Einsamkeit, Klimaschutz und Unterstützungsstrukturen.
Deshalb unterstützen wir die Forderungen des Bündnisses an eine kommende Bundesregierung, insbesondere die Forderungen unter Punkt 5 Gemeinschaftliche Wohnformen.“
Stiftung trias – gemeinnützige Stiftung für Boden, Ökologie und Wohnen
https://www.stiftung-trias.de